Erster Honig im Honigraum

Mittlerweile haben wir bei beiden Völkern den Honigraum aufgesetzt. Dort werden die Bienen nun nach und nach Waben ausbauen und Honig eintragen. Da zwischen dem unteren Kasten (Zarge) und dem oberen (Honigraum-Zarge) ein Gitter liegt, kommen nur die Bienen nach oben, nicht aber die Königin. So wird verhindert, dass Brut in den Honigraum gelangt.

Die Königin haben wir heute übrigens auch wieder gesichtet (grün gekennzeichnet und deutlich größer als die Arbeiterinnen):

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In den letzten Tagen war es nochmal recht kalt, sodass im Honigraum noch nicht allzuviel passiert ist. Etwas Honig war aber heute immerhin schon zu sehen. Und das Besondere ist: Der eine Honigraum ist eine „Schauzarge“. Das heißt, dort kann ein Fenster geöffnet werden. Hinter einer Scheibe können die Bienen so beobachtet werden, ohne sie zu sehr zu stören.

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Wohin mit dem Giersch?

Alles ergrünt nach und nach!

Zum Beispiel wird der Beinwell immer kräftiger; eine Pflanze, die nicht nur seit Jahrhunderten ihre heilende Wirkung bei Knochenbrüchen, Gelenk-, Muskelschmerzen und Ähnlichem entfaltet. Aus dem Beinwell werden wir auch bald eine Jauche herstellen, die (wie Brenesseljauche) die Pflanzen stärk und widerstandsfähig macht. Neben Stickstoff enthält die Jauche auch Kalium. Dieses steuert u.a. den Wasserhaushalt und  erhöht die Krankheitsresistenz der Pflanzen. Auch für seine Nachbarn ist der Beinwell gut: Er zieht Nährstoffe aus den tiefen Bodenschichten und macht sie für Flachwurzler verfügbar.

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Auch Spinat und Pflücksalat strecken langsam die Blätter aus der Erde. Und der Grünkohl hat den Winter gut überstanden:

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Doch auch der Giersch, Schrecken der meisten Gärtner*innen, wächst bereits in Massen. Ja, diese Staude, die sich überall ihren Weg bahnt, kann anstrengend sein. Doch die Blätter des Gierschs lassen sich auch gut als Salat oder zum Beispiel in einem leckern Smoothie verwenden. Zusammen mit Löwenzahn, Grünkohl, Zitronenmelisse, rote Beete sowie Banane und Beeren lässt sich schnell ein Vitaminkick gegen die Frühjahrsmüdigkeit herstellen 🙂