Durchlenzung bei den Bienen

Letztes Wochenende war das Wetter recht warm und sonnig, die Kornellkirschen im Neuen Garten blühten leuchtend gelb. Bei unseren Bienen war die Zeit für die Durchlenzung gekommen.

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Bei diesem imkerlichen Frühjahrsputz werden die Bienenvölker zum ersten Mal nach dem Winter geöffnet. Wir sehen nach dem Rechten und entnehmen leergefutterte Honigwaben, die den Bienen als Wintervorrat dienten. In einem nächsten Arbeitsschritt wird das Brutnest des Bienenvolkes mit einem hölzernen Trennbrett, dem Schied, eingeengt. So sollen sich die Bienen besser entwickeln. In dem nächsten Wochen, wenn mit fortschreitendem Frühling die Zahl der Bienen stark zunimmt, wird dem Volk behutsam durch das Bereitstellen frischen Wabenbaumaterials (Mittelwänden) nach und nach mehr Raum zum Brüten gegeben.

Bei der Durchlenzung kann man die Kugelform des Brutnestes der Bienen besonders schön sehen (so wie auf dem folgenden Bild). Im Bild ist auf der Wabe nur ein Schnitt durch die obere, von Bienen besetzte Halbkugel und den umgebenden Futterkranz mit Honig zu sehen. Die zweite Hälfte des Brutnests befindet sich im unteren Teil des Bienenstocks auf einer weiteren Reihe von Waben.

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Zum Schutz der Bienenstöcke vor tieffliegenden Fussbällen und als ökologisch wertvolle Bereicherung des Seegartens haben wir eine Benjeshecke und einen neuen Totholzhaufen angelegt. Beide dienen Kleintieren wie Vögeln und Insekten als Versteck, schaffen damit neue Lebensräume und Rückzugsorte für Nützlinge, die im Garten bald auf die Jagd nach gefräßigen Raupen und Schnecken gehen sollen.

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